Trump-Anwalt gab Pornodarstellerin 130.000 US-Dollar

Washington. 

Der persönliche Anwalt Donald Trumps hat einer Pornodarstellerin, die eine Affäre mit Trump behauptet, aus eigener Tasche 130.000 US-Dollar gezahlt. In einem Statement an die „New York Times” sagt Michael Cohen, er habe dieses Geld nicht zurückerstattet bekommen.

Zum Zweck der Zahlung äußerte Cohen sich nicht. Medienberichten zufolge handelt es sich um Schweigegeld, damit die als „Stormy Daniels” agierende Pornodarstellerin Stephanie Clifford nicht über eine Sex-Affäre mit Trump spricht.

Das Promi-Magazin „Intouch” hatte kürzlich ein Interview mit Clifford veröffentlicht, in dem sie von der angeblichen Affäre mit Trump im Jahr 2006 berichtet. Ein Jahr zuvor hatten die Trumps geheiratet. Als erstes schrieb das „Wall Street Journal” im Januar 2018 von Schweigegeld.

Cohen leistete die Zahlungen 2016, als der Präsidentschaftswahlkampf gerade voll lief. Sein Statement, über das die „New York Times” am Mittwoch berichtete, dürfte juristisch begründet sein. Cohen legt Wert darauf, dass weder die Trump-Organisation noch Trumps Wahlkampfteam etwas mit dieser „privaten Transaktion” zu tun gehabt habe.

Eine entsprechende Klage hatte eine Verletzung von Wahlgesetzen nahegelegt, weil die Transaktion unmittelbar mit dem Kandidaten Trump zu tun gehabt habe. Cohen übermittelte sein Statement auch der staatlichen Wahlkommission. Er sagte, er wolle sich zur Klage oder zu Clifford nicht weiter äußern.

(dpa)
Artikel vom 14.02.2018, 15:36 Uhr (letzte Änderung 14.02.2018, 15:39 Uhr)

Kommentar verfassen

Sie dürfen noch  Zeichen als Text schreiben

Zusätzlich als Leserbrief veröffentlichen?


Für nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Mit * gekennzeichnete Felder, sidn Pflichtfelder!

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername: *
gewünschtes Passwort: *
Wiederholung Passwort: *
E-Mail: *
Kundennummer falls vorhanden:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage: Wie heißt die Hauptstadt von Spanien?: 




 
MEHR AUS Politik

Saudi-Arabien bleibt über deutsche ...

Adel bin Achmed al-Dschubairist, Außenminister von Saudi-Arabien ist verärgert.

„Abenteurertum”: Dieser Vorwurf Gabriels in Richtung Saudi-Arabien hat vor drei Monaten zu einem Eklat geführt. Bisher ließen sich die Saudis nicht besänftigen. Der saudische Außenminister bekräftigt jetzt: „Wir wollen nicht wie ein Fußball behandelt werden.”

MEHR
clearing

Weil: SPD setzt zu oft auf falsche ...

Das SPD-Logo.

Was hat die SPD falsch gemacht? Klar, die Personalquerelen haben ihre Werte abstürzen lassen. Aber schon bei der Wahl sah sie ganz schlecht aus. Ministerpräsident Weil nimmt eine Analyse vor, die der eines derzeit Ungeliebten nahe kommt.

MEHR
clearing

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, epd, AP, SID und Reuters

Themen Mediadaten Kontakt Impressum Datenschutz AGB

© 2018 Frankfurter Neue Presse