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Eintracht: Mitgliedsanträge der AfD-Landessprecher abgelehnt

Von dpa

Nach der Debatte um den Eintracht-Präsidenten Peter Fischer und seine klare Positionierung gegen die Alternative für Deutschland (AfD) hat der Verein nun Mitgliedsanträge der AfD-Landessprecher abgelehnt.

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Kommentare
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Kommentare zu diesem Artikel
  • Und was ist mit der Fernsehkohle?von altersblond vom

    Wenn Die Eintracht keine Afdler im Verein haben will - okay.
    Was mich aber richtig sauer macht, die 13 % AfD-Wähler, die Rundfunkgebühren zwangsweise zahlen, (von diesem Zwangsbeitrag pro Haushlt geht ja jede Menge Kohle an die Fußballvereine) "unterstützen" ja auch ungefragt die Eintracht (und die restlichen Vereine).
    Peter Fischer müsste also als Chefchen der Truppe soviel Größe zeigen und diese 13 % der Kohle ablehnen oder zumindest an irgendeine Organisation spenden. Wie wäre es z. B. mit einer oder mehreren der im Bundestag residierenden Parteien links der AfD? Würde Sinn machen.
    Aber eher geht ein Tau durch ein Nadelöhr.......

    Das ganze Theater ist "politisch korrekte Moral" - einfach nur zum Kotzen!

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  • DavidAlex schreibt viel und sagt nichts ......von HardTimes vom

    Die wortreichen Ausführungen von DavidAlex verdeutlichen das Problem. Selbstgefällige Moralisiererei statt Recht. Unser Grundgesetz gibt in Artikel 3 Abs. 3 eine klare Antwort. "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden". Das Verhalten der Eintracht. Herr Fischer u.a. stellen sich mit ihrer Willkür über geltendes Recht. Und hier gibt es sehr wohl Parallelen aus der deutschen Vergangenheit, nicht wahr DavidA? Durch seinen Geist, der Gesetze lediglich als störend empfindet und i.S. vermeintlicher Moral beide Augen zudrückt, waren Entwicklungen wie in der Vergangenheit möglich. Das ist der eigentliche Skandal. Es geht gar nicht um die AfD u.a., sondern um Rechtsstaatlichkeit. Übrigens handelt es sich bei der AfD um eine verfassungsrechtl. zugelassene Partei

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  • Sollen jede Politik überall willkommen sein?von DavidAlex vom

    Na, da fühlen sich aber einige auf die Füße getreten. Vielleicht sollte man intellektuellen Hartliner wie HardTimes und PaterLeppich noch mal deutlich machen, dass es ein Unterschied ist, ob Menschen aufgrund ihrer Herkunft – deren einzige Gemeinsamkeit ist, dass sie eben nicht gebürtig aus Deutschland stammen oder jüdischen Glaubens sind - aus Kleingärten- oder Sportvereinen ausgeschlossen werden, oder ob ein Fußballverein deutlich macht, dass er nicht jede Politik gutheißt und aktive Politiker von Parteien, die jeden rassistischen Kommentar ihrer Mitglieder als „Missverständnis“ kaschieren wollen, nicht in seinen Reihen haben möchte. Für meine religiöse und ethnische Herkunft kann ich nichts und kann diese auch nicht ändern, auch verbindet mich darüber hinaus nicht zwangsläufig etwas mit Menschen, die diesen Umstand mit mir teilen. Für meine politischen Ansichten jedoch und vor allem, wen ich wähle und für wen ich aktiv Politik mache, das liegt allein in meiner Hand. Wenn ich nun P

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  • IIvon DavidAlex vom

    Wenn ich nun Partei XY wähle, mache ich mich nun mal gemein mit Schießbefehlen, Mahnmälern der Schande und weiteren Denunziationen. Das zu verstehen kann so schwer nicht sein.
    Und nein, daran gehen Demokratien nicht kaputt. Niemand ist gezwungen, in der SGE Mitglied zu sein und gleichzeitig die AfD zu wählen. Demokratien gehen nicht daran kaputt, dass Sportvereine entscheiden wollen, wer bei ihnen Mitglied sein darf und sich gegebenenfalls gegen bestimmte Parteien wenden. Demokratien gehen nicht daran kaputt, dass klare Kante gegen bestimmte politische Äußeren gezeigt wird. Demokratien gehen daran kaputt, dass jeder meint, dass seine politische Meinung, sei sie noch so antisemitisch, rassistisch und menschenverachtend, überall Gehör finden und gefälligst als Teil des Meinungspluralismus akzeptiert werden muss.

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  • IIIvon DavidAlex vom

    So ergibt auch Ihr Beispiel mit dem Briefträger, HardTimes, überhaupt keinen Sinn. Genau so wie der Verweis auf die Verfassung. Hier wieder die Opferrolle einzunehmen ist einfach nur beschämend, ebenso die Gleichsetzung der AfD-Mitglieder mit Juden im dritten Reich durch PeterLeppich. Erschreckend, wenn einem nichts anderes einfällt als die Opfer der schlimmsten Gräueltaten des 20Jhd für die eigenen Interessen zu missbrauchen. Nein, der Ausschluss der Juden 1933 und der AfD Mitglieder 2018 ist nicht das Selbe, da können Sie noch so oft mit dem Fuß auf den Boden stampfen, Ihre ekelhaften Vergleiche werden damit nicht niveauvoller.
    Und was FranzJosefsagt einwirft, ist auch eine absolute Meisterleistung des Whataboutism. Nicht in der Lage zu sein, zwei Themen zu differenzieren und nicht erkennen zu können, dass die SGE sich nicht gegen jemanden wendet für etwas, wofür dieser nichts kann, sondern für das, was jemand tut, aber dafür immerhin auf Kommentieren gedrückt…saubere Leistung.

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  • Herr Fischer steht in einer großen Tradition...von PaterLeppich vom

    denn 1933 hat schon einmal ein Eintracht-Vorstand eine Bevölkerungsgruppe ausgeschlossen. Damals waren es nicht 12,6% sondern "nur" 0,8% der Deutschen - aber trotz all seiner intellektuellen Einfalt sollte sich Herr Fischer bei seiner Selbstinszenierung dieses Umstandes bewusst sein.

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  • ".... haben hier keinen Zutritt" , ".... sind unerwünscht"von HardTimes vom

    Fischers Welt bzw. die der Eintracht hatte ein Vorbild. Welche Gruppen werden als nächste ausgeschlossen? Dem einfältigen Fischer ist die Sache aufgrund seiner Einfalt auf die Füsse gefallen. Verantwortlich für das gesamte Desaster, dass der Demokratie einen grossen Schaden zufügt, zeichnen jene, die in penetranter Weise politisch und medial gezündelt haben. Ein Verein wie die Eintracht geht diesen Brandstiftern natürlich auf den Leim. Wer kann jetzt noch dem Kleingartenverein einen Vorwurf machen, der sagt, wir wollen keine weiteren Migranten unter unseren Mitgliedern? Welcher Verein schliesst als nächstes welche Gruppe aus? Unsere Gesellschaft zerfällt auf diese Weise. Wenn Vereine wie die Eintracht meinen, sie müssten das gesunde politische Vereinsempfinden auf die Strasse tragen ....Gute Nacht! Und morgen muss ich vor meinem Briefträger offen legen, wer mir schreibt? Und die Politik schweigt und sieht diesem politischen Sittenverfall tatenlos zu. Die Verfassung interessiert nicht.

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  • Was soll das SGE !!!von FranzJosefsagt vom

    Glaubt den der Fischer, dass kein einziger AfD Wähler Mitglied bei der SGE ist ?? Er möge bitte alle Mitglieder eine Eidenstattliche Erklärung unterzeichnen lassen um sicher zu gehen, dass bei der SGE kein AfD Wähler Mitglied ist. Fischer ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Er schadet dem Ruf der SGE. PFUI !!!

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