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Eishockey: Löwen schenken Nils Liesegang zum 300. Spiel einen Kantersieg

3712 Zuschauer verließen zufrieden die Eissporthalle am Ratsweg. Die Löwen Frankfurt besiegten am Dienstagabend die Bayreuth Tigers 8:3 (2:0, 2:1, 4:2) und haben sich damit in der DEL2 vorzeitig für die Play-offs qualifiziert.

In einer einseitigen Partie bestanden nie Zweifel, wer das Eis als Sieger verlassen würde. Am Freitag wartet auf die Frankfurter Puckjäger mit dem Gastspiel in Kaufbeuren eine wesentlich höhere Herausforderung.

Während die Löwen mit Brett Jaeger im Tor antraten, wodurch alle vier ausländischen Feldspieler aufs Eis durften und Frankfurt mit vier kompletten Reihen operieren konnte, musste Bayreuth auf seine beiden besten Spieler verzichten. Der zum DEL2-Spieler des Monats Januar gewählte Kanadier Anthony Luciani, der in 27 Begegnungen 23 Treffer erzielte, fehlte ebenso wie der überragende tschechische Torwart Tomas Vosvrda.

Das erste Powerplay der Gäste endete damit, dass sie einen Spieler zu viel aufs Eis schickten. Dadurch durften bald schon die Löwen in Überzahl spielen. Das taten sie souverän. Nach einer schönen Kombination wanderte der Puck von Nils Liesegang, der sein 300. Spiel für die Löwen bestritt, zu Brett Breitkreuz, der Topscorer CJ Stretch fand, der das 1:0 markierte (5.). Drei Minuten später erhöhte Lucas Dumont auf 2:0.  Nach diesem Feuerwerk ließen es die Löwen in den nächsten Minuten etwas ruhiger angehen.

Das 3:0 fiel erst im zweiten Drittel erneut bei einem Mann mehr auf dem Eis. Diesmal hieß der Torschütze Wade MacLeod (25.). Den Gegentreffer durch Ivan Kolozvary (29.) beantworteten die Löwen nur 65 Sekunden später postwendend mit dem 4:1 von Martin Schymainski.

Angesichts des sicheren Vorsprunges wirkten die Löwen nun kurze Zeit behäbig. So kamen die Tigers selbst in Unterzahl zu ihrem zweiten Treffer, den bei einem Konter Eric Chouinard erzielte (42.). Aber auch diesmal ließ die Antwort nicht lange auf sich warten.  Das 5:2 von Brett Breitkreuz (44.) war bereits der dritte Powerplaytreffer der Löwen.  Dass sie es auch bei gleicher Anzahl der Spieler auf dem Eis drauf haben, bewies dann Schymainski, der in der 50. Minute seinen zweiten Treffer an diesem Tag markierte. Das 7:2, das Verteidiger Max Faber erzielte, fiel zur Abwechslung wieder in Überzahl. Ebenso das 8:2 durch Matt Pistilli. Das war bereits der fünfte Powerplay-Streich der Löwen. Der Gegentreffer von Eugen Alanov 23 Sekunden vor der Sirene interessierte schon niemanden.

Artikel vom 13.02.2018, 21:44 Uhr (letzte Änderung 22.07.2018, 03:35 Uhr)

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